Schnabel, Michael 2026
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Huancarani, 29. Juni - 24. Juli 2026
Da ich schon zum vierten Mal in Huancarani war, wird es
immer schwieriger, etwas Neues zu berichten.
Was aber anders war, war die Jahreszeit. Der Juli, bei uns
Sommer- in Bolivien Winterzeit, ist diesmal die Entscheidung gewesen.
Dazu ein paar Unterschiede:
Die erste Woche hatten wir nachts Temperaturen um die
null Grad. Noch in der ersten Nacht musste ich mir die ganz dicke Decke aus dem
Schrank holen. Im bolivianischen Sommer reichte mir das dünne Bettlaken.
Tagsüber begleitete uns blauer Himmel und immer 20 Grad und mehr.
Ab der zweiten Woche gingen die nächtlichen Temperaturen
etwas in die Höhe. Problem für mich als Frühduscher war, dass sich die
Temperaturen im Warmwasserspeicher auf dem Dach äquivalent verhielten und
dementsprechend früh nur nahezu kaltes Wasser angeboten wurde.
Der zweite große Unterschied war, dass es wesentlich früher
dunkel wurde. Ab 18.15 fing's an zu dämmern und 20 Minuten später war's finster,
entsprechend wurde es auch kühler. Also die schönen Abende vor Adela`s Küche in
kurzen Hosen mussten dieses Mal ausfallen.
Ansonsten war's eigentlich wie immer und danke auch an das
Team "ihr ward toll".
Vielleicht noch eine Sache zur An- und Abreise:
Neben dem obligatorischen Reisepass ist vor Allem
das"Formulario 250" wichtig. Schon am deutschen Abflughafen mussten
wir das Papier vorzeigen, Gott sei Dank hatten wir uns das Formular schon vorab
heruntergeladen, ausgedruckt und ausgefüllt. Abgeben müssten wir es dann in Santa
Cruz bei der Einreise. (geht übrigens auch digital).
Nicht zu vergessen, bei der Ausreise braucht man es erneut in
Papierform oder digital. Hauptgrund hierfür sind Devisen- und Zollangaben.
Ansonsten würde nach nichts gefragt, auch der Impfpass war
kein Thema und die Flugzeit hat sich auch nicht verkürzt. Wir sind immer
dreißig Stunden einfach unterwegs, aber es lohnt sich jedes Mal.
Michael (Mike) Schnabel