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Lewitz, Timm

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Huancarani, 26. Februar - 02. April 2026
Nach langer Vorbereitung ging es Ende Februar endlich los. Mein Direktflug von Madrid nach Cochabamba mit BoA erreichte reibungslos und einigermaßen pünktlich sein Ziel und nach einiger Wartezeit bei der Passkontrolle und im Zollbereich konnte ich problemlos nach Bolivien einreisen. Vor Ort erwartete mich bereits unser Praxismanager Henry, mit dem ich gegen 06:30 Uhr am Consultorio eintraf. Einige Minuten später begrüßten mich herzlichst die anderen Voluntarios Ralf, Svenja und Emma. Nach einem gemeinsamen Frühstück, der Erkundung der Praxis und dem Kennenlernen mit Doña Adela begann ich bereits nach der Mittagspause in der Praxis mitzuhelfen und Emma zu assistieren.
Mein erster Eindruck von der Praxis und der Arbeit vor Ort war sehr gut. Natürlich sind einige Gegebenheiten vor Ort nicht exakt wie in der Universität oder in den Praxen in Deutschland, trotzdem kann man hier sehr gut arbeiten! Für ein derartiges Hilfsprojekt ist das keine Selbstverständlichkeit. Generell hat sich der positive Eindruck, den ich bereits zu Beginn der Bewerbungsphase hatte, mehr als bestätigt.
Als circa ein Jahr vor Start des Volontariats für mich feststand, dass ich als Student die Semesterferien sinnvoll nutzen und mit meinen zahnmedizinischen Kenntnissen in einem derartigen Hilfsprojekt mitwirken möchte, hatte mich die ganze Projektbeschreibung überzeugt. Im Nachhinein kann ich bekräftigen, dass sich dieser erste Eindruck bestätigt hat. Das Projekt ist perfekt organisiert und es ist alles durchdacht:
Ekkehard antwortet einem in kürzester Zeit auf jegliche Fragen und Unklarheiten und steht einem mit Rat und Tat zur Seite, man wohnt sehr komfortabel, es gibt leckeres Essen, die Arbeitsbedingungen sind hervorragend, die Menschen vor Ort sind sehr nett und man kann auch in der Freizeit viel erleben. Die Wochenenden (inkl. dem freien Montagvormittag) kann man perfekt zum Erkunden Boliviens nutzen. So verbrachte ich wunderbare Wochenenden mit den anderen Voluntarios Stephanie, Ralf, Svenja und Ekkehard z.B. bei einer Tageswanderung zum Pico Tunari, im Toro-Toro Nationalpark, in Villa Tunari und in der Salar de Uyuni.
Tagesablauf:
In der Regel haben wir gegen 07:30 Uhr gemeinsam gefrühstückt und anschließend mit Henry die Praxisräume für den Behandlungstag vorbereitet. Meistens warteten zu der Zeit schon viele Patient*innen geduldig auf die Aufnahme. Generell bringen die Patient*innen eine unglaubliche Geduld mit und sind jedes Mal wieder für die Behandlung dankbar.
Die Arbeitszeiten reichen von 08:30 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr. In der Mittagspause und zum Abendessen versorgte uns Doña Adela – die gute Seele des Hauses - mit sehr leckerem und abwechslungsreichem Essen. Somit konnte man sich immer auf die Mahlzeiten freuen und musste sich um größere Einkäufe keine Gedanken machen. Lediglich am Wochenende waren wir für unsere Verpflegung selbst zuständig.
Abends saßen wir oft in netter Runde zusammen, haben gequatscht, mit Doña Adela und Don Felipe Spiele gespielt, waren in der Pizzeria oder haben kleinere Ausflüge nach Quillacollo und Cochabamba unternommen.
Abschließend möchte ich mich vielmals bei Stephanie und Ralf für die zahlreichen zahnmedizinischen Tipps bedanken und die Gelegenheit, selbständig unter Eurer erfahrenen Leitung arbeiten zu dürfen. Viele Eurer Tipps und der erlernten Praktiken werden mich in der Universität und auch in ferner Zukunft im Berufsalltag begleiten. Tausend Dank an Ekkehard für das Engagement vor Ort und generell im Verein. Ohne Dich würde es das Projekt in dieser Form nicht geben. Danke an Svenja für die vielen Orte in Cochabamba und Umgebung, die wir ohne Dich nicht kennengelernt hätten.
Und generell danke an Stephanie, Svenja, Emma, Ralf, Ekkehard, Doña Adela, Don Felipe, Henry und Ronald für die wunderbaren Abende, Wochenenden und Gespräche voll mit lustigen und unvergesslichen Momenten. Vor allem die Tradition, die Verabschiedung der Voluntarios in der Pizzeria zu feiern (mit ausreichend Limoncello), sollte auch in Zukunft unbedingt beibehalten werden!
Ich freue mich schon, nach meinem Examen wiederzukommen.

Timm Lewitz, April 2026
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