Sprache
Absolut notwendig: Spanisch-Kenntnisse
Impfungen
Hepatitis A, Hepatitis B, Polio, Diphterie, Tetanus, Typhus
(kein Gelbfieber, keine Malaria-Prophylaxe – es sei denn, man möchte die Pazific-Küste bereisen
Einreise
Visum: Bei der Einreise bekommt man am Flughafen automatisch ein 90 tägiges Touristenvisum.
Reisepass (kein Personalausweis),
Gültigkeitsdauer: drei Monate über den geplanten Rückreisetermin hinaus.
Wichtig: Bei der Einreise werden zwei Formulare verlangt, die während des Fluges ausgefüllt werden:
a) Zollformular – wird beim Zoll in Quito abgegeben – fertig
b) „TARJETA INTERNATIONAL D/E“ (Imigrationsformular) Dieses wird bei der Ausreise wieder verlangt. Unbedingt aufbewahren (Falls der Beamte es nicht aushändigt, darauf bestehen, dass Sie es bekommen. Sie handeln sich sonst Ärger ein!)
Währung
Landeswährung ist der US-Dollar.
Nehmen Sie Ihren persönlichen Bedarf in bar mit. Stückeln Sie möglichst klein, d.h., viele Ein-Dollar-Noten. Höchster Wert: Zehn-Dollar-Noten.
Die Preise in Ecuador liegen für unsere Verhältnisse recht niedrig
Traveller-Cheques sind nur teuer einlösbar; in der Provinz Zamora/Chinchipe praktisch unmöglich!
Kreditkarten (vorzugsweise Master Card oder Visa) ermöglichen das Abheben von Bargeld an Bankautomaten in großen Städten oder Touristenzentren. Vorsicht: Der Automat kann leer sein und der nächste ist evtl. weit weg!
Auch akzeptieren nicht alle Hotels Kreditkarten.
Fixe Kosten
Transatlantik-Flug ca. 1.000,-- €
Inlandsflug Quito-Loja-Quito ca. 200,-- Dollar
Unterbringung in Quito bei Familie Proaño 20,-- Dollar (Frühstück 2 Dollar, Mittag- und Abendessen je 4 Dollar, Übernachtung 10 Dollar)
Evtl. Taxi, innerhalb Quito ca. 7,-- Dollar
Flughafen Catamayo-Loja 60,-- Dollar (wenn immer mit anderen Leuten teilen, dann wird es billiger)
Evtl. Bus Loja-Zamora 2,-- Dollar
Flughafengebühr beim Abflug in Quito (nur Intercontinental, nicht Inland) 41,-- Dollar (Diesen Betrag unbedingt übrig behalten!!!)
Gepäck
Bei IBERIA 20 kg pro Person
Übergepäck muss bei Buchung des Fluges beantragt werden und kann bis zu 20 kg kostenfrei sein.
Kofferpacken und Klima
Kräftiges Schuhwerk; die Wege sind sehr uneben und bei Regen glitschig
Bequeme Sandalen auf dem Missionsgelände
Badeschuhe für das erfrischende Bad im Kantzam-Fluss
Robuste Kleidung, ansonsten sommerlich. Funktionskleidung. Rechnen Sie damit, dass Kleidungsstücke wegen der hohen Luftfeuchtigkeit ruiniert werden können. Auch ist eine Wäsche nach europäischem Vorbild nicht möglich. Es gibt - auch in der Waschmaschine - nur kaltes Wasser. Beim Waschen der Kleidung eine verlängerte Trockenzeit einkalkulieren.
Regenschutz, auch ein Schirm kann von Nutzen sein.
Kleidung
Unter sommerlicher Kleidung versteht man hier in Europa gerne ein recht offenherziges Outfit. Abgesehen davon, dass die Angriffsfläche für kleine stechende Plagegeister recht groß ist, verletzt man das Ehrgefühl der Einheimischen. Sie tragen in der Mehrzahl hochgeschlossene Blusen und lange Röcke und selbst wer sich weltoffen gibt, ist für unsere Begriffe eher zugeknöpft gekleidet. Auch sollte man daran denken, dass die Schwestern, die uns umsorgen, eine klösterliche Gemeinschaft sind. Die Schwesterntracht hindert sie allerdings nicht daran, hervorragend Basketball zu spielen und am hiesigen Karneval bei den Wasserschlachten an vorderster Front mitzukämpfen.
Klinikkleidung
Bringen Sie Ihre Klinikkleidung bitte mit. Auch wenn es gut gemeint ist, diese vor Ort zu lassen empfiehlt es sich, diese wieder mitzunehmen. In den Tropen schimmelt Kleidung, die nicht getragen wird, sehr schnell. Die Schwestern wären zusätzlich beschäftigt, die gelagerte Kleidung zu lüften.
Wohnen in Guadalupe
In der Residencia sind Sie europäisch untergebracht. Handtücher und Bettwäsche werden gestellt.
Ein PC mit Internetanschluss steht zur freien Verfügung.
Verpflegung
Die Küche ist vorzüglich und sehr bekömmlich. Sicher ist der Speisezettel anders geartet als in Europa, aber für uns ist dies eine interessante Abwechslung.
Das Frühstück wird selbst gemacht (Sachen dafür gibt es von den Schwestern), die übrigen Mahlzeiten nimmt man gemeinsam ein.
Kleinigkeiten wie Schokolade, Kaugummi, Bier, Früchte, ... gibt es im Dorf zu kaufen.
Netzspannung
normal 110 Volt (in der Klinik gibt es auch Stecker mit 220 Volt)
In der Residencia ist ein Fön vorhanden. Falls der Rasierapparat nicht auf 110 V umstellbar ist empfiehlt sich ein Akku-Rasierer, der im Behandlungszimmer 2 oder im Labor mit 220 V geladen werden kann.
Verschiedenes
Auf dem Missionsgelände und bei Stromausfall im Haus ist eine Taschenlampe nützlich.
An den Abenden gibt es viel Kurzweil, da meist eine internationale Gemeinschaft die Residencia bewohnt. Es trägt zur Fröhlichkeit bei, wenn hin und wieder gespielt wird. Spiele mitbringen ist erwünscht.
Einen interessanten und erfüllenden Aufenthalt in Guadalupe
wünschen alle, die für die „Clinica Nuestra Señora de Guadalupe“ Verantwortung tragen.